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Schulgeschichte



1892/93

Erste Überlegungen des Stadtschulinspektors zur Eröffnung einer besonderen Klasse für Schwachsinnige; wegen Geldmangels nicht möglich.

1899

Am 19.04.1899 wird die erste Hilfsschulklasse in der Neusatzschule eröffnet. Erster Lehrer: Georg Büttner. Nach wenigen Wochen Umzug ins Dechaneischulhaus (heutige Jugendherberge).

1901

Eröffnung der zweiten Hilfsschulklasse.

1907

Auffangen der ehemaligen Hilfsschüler in der Wormser Fortbildungsschule.

1908

Eine dritte Hilfsschulklasse wird eingerichtet, einhergehend mit einer Einteilung in drei Stufen: Unter-, Mittel, und Oberstufenklasse. Die Schüler werden neben dem "allgemeinen Handfertigkeitsunterricht" im Gartenbau (Knaben) im eigenen Schulgarten im Leiningerfeld und im Kochen (Mädchen) unterrichtet.

1929

Eine vierte Hilfsschulklasse wegen Platzmangel in der Aliceschule in der Renzstraße eröffnet.

1935

Alle Hilfsschulklassen werden in dei Hagenschule verlegt.

1937

Erneuter Umzug in die Nibelungenschule, gleichzeitige Eröffnung einer fünften Hilfsschulklasse.

1940

Schulhauswechsel in die Karmeliterschule mit einer Erweiterung auf acht Klassen. Zwischen 1933 - 1945 werden Wormser Hilfsschüler genau wie überall im nationalsozialistischen Deutschland in so genannte Heilanstalten eingewiesen. Viele von ihnen werden dort getötet.

1945

Nach Ende des zweiten Weltkriegs Neubeginn mit drei Klassen in der Kameliterschule.

1953

60 Jahre nach den ersten Überlegungen zur Gründung einer Hilfsschulklasse wird die erste selbstständige Schule eingerichtet. Erste Rektorin: Margarete Ganss.

1954

Ausbau der Schule auf neun Klassen.

1960

Umzug der Hilfsschule von der Karmeliterschule in die Hagenschule als erstes eigenes Schulgebäude, Namensänderung von Hilfsschule in Sonderschule und Erweiterung auf 10 Klassen.

1965

Die Sonderschule besteht aus 14 Klassen mit 303 Schülern und 12 Lehrkräften.

1965

Beginn des Sprachheilunterrichtes für die Stadt und den Landkreis Worms, 1970 Einrichtung einer Sprachheilschule im Gesundheitsamt. Mittlerweile gibt es keine Sprachheilschule mehr.

1966

Die erste Schule für Geistigbehinderte wird in der Bahnhofstraße eröffnet. Erster Rektor: Heinz Schäfer. 1968 Verlegung in die Ludwigstraße, 1974 Eröffnung einer Außenstelle in Worms-Abenheim und 1978 Zusammenlegung der beiden Geistigbehindertenschulen in Worms-Abenheim.

1966

Die Stadt plant einen Erweiterungsbau der Hagenschule, der Plan wird aber wieder verworfen.

1969

Ausbau der Schule für Lernbehinderte auf 16 Klassen mit 345 Schülern und 17 Lehrkräften, die Schule platzt aus allen Nähten.

1971

Einrichtung einer Außenstelle in der alten Volksschule in Worms-Hochheim, diese wird im gleichen Jahr zur selbständigen Schule mit sechs Klassen. Rektor: Walter Lösch.

1972

Einrichtung einer weiteren Außenstelle in der alten Volksschule in Worms-Weinsheim (Schulhaus am Postweg) mit vier Klassen.

1981

Umzug der Lernbehindertenschule aus der Hagenschule in die Geschwister-Scholl-Schule in der Karl-Marx-Siedlung.

1987

Zusammenlegung der GSS und der SfL Hochheim.
Die Außenstelle Weinsheim zieht in die Neusatzschule um.

1989

Beginn des Modellversuchs Förderschule mit zunächst drei Klassen im Ganztagsbetrieb und der Integrierten Förderung an den Wormser Grund- und Hauptschulen nach Professor Heinz Bach.

1993

410 Schüler in Wormser Grund- und Hauptschulen werden von 19 Sonderschullehrern gefördert.

1995

Erhöhung der Klassen der Förderschule im Modellversuch auf neun.

1995/96

Erster Spatenstich für die Umgestaltung des Schulhofes der Neusatzschule.

1996/97

Die letzten Schüler der Lernbehindertenklassen werden entlassen. Die Schule besteht jetzt aus 7 Klassen der Stufen 1-6 in Neusatzschule und 4 Klassen der Stufen 6-9 in der Geschwister-Scholl-Schule. Die insgesamt 110 Schüler werden von 43 Lehrern und 13 Pädagogischen Fachkräften unterrichtet.

1998/99

Angliederung der Geistigbehindertenschule Worms-Abenheim an die Förderschule.

2000

Der Begriff Förderschule wird durch Förderzentrum ersetzt.