Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen


Eine bestmögliche schulische Förderung setzt die Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen voraus, die direkt oder indirekt an der Förderung beteiligt sind.

Kindergärten


Die meisten Kinder, die in das Förderzentrum eingeschult werden, haben einen der beiden Wormser integrativen Kindergärten besucht oder im Regelkindergarten waren bereits Beeinträchtigungen offensichtlich.

Im Rahmen der Gutachtenerstellung nimmt ein Förderlehrer Kontakt mit dem entsprechenden Kindergarten auf und stellt fest, welche Förderung für das Kind notwendig ist.

Die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Förderzentrum liegt also einerseits im Bereich der Diagnostik, andererseits dient sie dem Informationsaustausch beim Übergang von Kindergarten ins Förderzentrum.

Darüber hinaus bietet das Förderzentrum Mitarbeiterinnen in Kindergärten Hospitationen und lnformationsveranstaltungen an.

Beratungsstellen


Oftmals werden bei Kindern Probleme sichtbar, die im Rahmen der schulischen Förderung nicht gelöst werden können.

Eine Möglichkeit ist dann, gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten Kontakt mit einer Beratungsstelle aufzunehmen. Häufig sind dies psychologische Beratungsstellen, die sowohl Beratung als auch Therapie anbieten.

Ärzte


Stehen medizinische Fragen und Probleme bei Kindern im Vordergrund, nimmt die Schule nach Absprache mit den Eltern direkten Kontakt mit den zuständigen Ärzten auf.

Es kann auch eine Untersuchung bzw. Behandlung z.B. im kinder-neurologischen Zentrum oder Sprachheilzentrum erforderlich sein.

Die Zusammenarbeit zwischen Wormser Kinderärzten und Förderzentrum beinhaltet auch Fortbildungen in medizinischen Fragen (z.B. Vortrag über Epilepsie).

Jugendamt


Wenn Schule und Elternhaus bei der Erziehung bzw. schulischen oder familiären Problemen an ihre Grenzen stoßen, ist die Unterstützung durch das Jugendamt erforderlich. Kontakt nehmen Eltern, Lehrer und/oder die Schulsozialarbeiterin (siehe 9.5) auf. Sie arbeiten in so genannten Hilfeplangesprächen mit Vertretern des Jugendamtes zusammen und erörtern außerschulische Maßnahmen (z. B. Familienhelfer, Tagesheimgruppe etc.).

Begleitende therapeutische Angebote


In Zusammenarbeit mit Praxen für Krankengymnastik und Ergotherapie können die Schüler begleitend zum Unterricht medizinisch-therapeutisch versorgt werden. Dies erfolgt auf Antrag der Eltern und mit Rezept eines Arztes. Das Förderzentrum stellt hierfür die entsprechenden Räumlichkeiten und Ausstattungen zur Verfügung.

Die zunehmenden sozial-emotionalen Beeinträchtigungen der Schülerschaft und die veränderte Lebenswelt bringen immer mehr Aufgabenstellungen im sozialpädagogischen Bereich mit sich.

Dies macht die Stelle eines Schulsozialarbeiters notwendig. Er ergänzt entsprechende sozialpädagogische Aufgaben der Teams wie Elternberatung, Hausbesuche, Kontakte zum Jugendamt etc. und ist Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Lehrer.

Aufgrund schlechter Vertragsbedingungen ist die Stelle zur Zeit leider nicht besetzt.

Familienentlastender Dienst (FED)


In Zusammenarbeit mit Elternvertretung, Förderverein und FED ist es gelungen, unter dem Motto "Freizeit mit Handicap" ein außerschulisches Angebot für Schüler des Förderzentrums zu machen. Dies beinhaltet nicht nur Gruppenstunden, sondern auch Ferien- und Urlaubsaktivitäten .